Reishunger stillt Reishunger

Aktuell befinde ich mich beim Möbiusband im Bereich Sport, denn die Pandemie ist auch an mir nicht vorbeigegangen, ohne ein paar Kilos dazulassen. Um meiner Regel treu zu bleiben, immer einen Six-Pack zu haben, geht es nun wieder ins Fitnessstudio und Kalorien werden getrackt. Gemäß dem letzten Artikel über Gewohnheiten muss dies leicht fallen. Damit die Hürde sich etwas leckeres und gesundes zu kochen niedrig zu halten wird, habe ich einen mir einen Reiskocher von Reishunger* gekauft.

Warum?

Den ersten Grund habe ich bereits genannt. Es ist einfach. Reis waschen, in den Reiskocher, Wasser dazu, etwas Warten, Fertig.

Kein Rühren, kein Anbrennen, kein Reismatsch, einfach perfekter fluffiger Reis wie beim Asiaten. Denn jeder in Japan, China oder beim Chinesen um die Ecke steht immer so ein Teil.

Es soll nur eine Portion sein? – Kein Problem. Ein Cup Reis mit der entsprechenden Wassermenge rein und gut.

Energieeffizient. Die Wärme wird optimal genutzt und damit auch die Energie. Außerdem kann auch das Gemüse oder der Fisch z. B. gleich mit gedämpft werden.

Der letzte Grund und der Hauptgrund, warum ich mich für den Reishunger Reiskocher entschieden habe. Er kann nicht nur Reiskochen. Durch seine diversen Modi ist es möglich andere Dinge wie schnöden Reis zu kochen z. B. Sushi Reis, Congee, Quinoa, Getreide und Suppe zubereiten ohne dabei zu sein. Außerdem geht Dämpfen und Backen.

Was?

Meistens mache ich mir eine Sushi Bowl zum Mittagessen. Dazu einfach die entsprechende Portion Reis abmessen mit dem Messbecher (oder der Waage). Diesen in den Schüsseleinsatz geben und mit etwas Wasser auffüllen. Danach den Reis kneten, damit die überschüssige Stärke und eventuelle Verunreinigungen sich lösen. Das Wasser abgießen und nochmal wiederholen.

War das Wasser nach dem letzten Waschen klar, kann die Wassermenge entsprechend der Vorgabe zugegeben werden. Der Reiskocher wird in den Modi „Fein – Sushi“ gestellt und braucht dann etwa 40 min.

Währendessen schneide ich das Gemüse und Obst. Super lecker sind z. B. Mango und Melone. Kombiniert mit Edamame Bohnen* (gibts z. B. auch im Edeka oder Asiamarkt), schwarzen Bohnen, Radischen und Gurke. Hier kann man nehmen was einem schmeckt.

Meistens esse ich dazu noch geräucherten Fisch oder gebratener marinierter Tofu. Das Ganze wird mit geröstetem Sesam und ein paar Nüssen bestreut und mit Sojasauce beträufelt. Zu dem Reis kommt noch ein wenig Sushi Majo* (Auch im gut sortierten Asia-Markt zu finden).

Je nach Zutaten ergibt das mit 135 g Sushi-Reis auf 600 – 800 kcal und ist danach super satt.

Das Ganze sieht dann so aus, wenn ich es Zuhause esse:

Abbildung 1: Sushi Bowl – DIY

Oder so, wenn ich es mitnehme:

Abbildung 2: Bento Box – DIY

Super lecker. Super Easy. Super gesund.

Die ungewöhnliche Macht der Gewohnheiten

Nachdem ich das Buch „Die 1%-Methode“* von James Clear zur Seite gelegt hatte, war mir einiges über meine Gewohnheiten klar geworden. Vor allem, dass ich ganz automatisch einige seiner Erkenntnisse unabhängig von dem Buch für mich erkannt und in meinen Alltag integriert habe. Doch dank James Clear habe ich darüber nun Klarheit und kann gezielter an meinen Gewohnheiten arbeiten.

Sein Buch teilt sich in 4 Gesetze auf:

  1. Die Gewohnheit muss offensichtlich sein
  2. Die Gewohnheit muss attraktiv sein
  3. Die Gewohnheit muss einfach sein
  4. Die Gewohnheit muss befriedigend sein

Bei dem ersten Gesetzt, „Die Gewohnheit muss offensichtlich sein“, geht es im Kern darum, dass man sich seinen Gewohnheiten bewusst wird. James Clear schlägt dafür vor eine Liste über den Tag zu führen und hier seine Gewohnheiten einzutragen. Ergänzend dazu kommt dann noch der Auslösereiz. Also die Ursache für die automatische Handlung. Koppelt man einen guten Auslösereiz mit einer Handlung, wird sie über längeren Zeitraum zu einer Gewohnheit. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Handlung aus dem Alltag verschwindet. Ein nützlicher Aspekt ist außerdem, dass eine bestehende Gewohnheit als Auslösereiz verwendet werden kann.

Das zweite Gesetzt, „Die Gewohnheit muss attraktiv sein“, klingt zunächst trivial. Klar, wird etwas wiederholt, was Spaß macht und gefällt. Jedoch geht James Clear hier einen Schritt weiter. Zum einen nutzt er „Bedürfniskombinationen“ um eine nicht so attraktive Gewohnheit mit einer attraktiven Sache zu koppeln. Durch diese Kopplung wird die auszuführende Aktion attraktiver und die Hürde zum Handeln wird kleiner. Zum anderen kann mittels Umkehr eine Gewohnheit abgestellt werden. Dazu muss diese unattraktiver werden. Es kann zudem helfen seine Identität anders zu definieren und sich zu fragen, wie eine Person handeln würde, mit den Eigenschaften und Gewohnheiten die angestrebt werden. Ganz nach dem Motto „Fake it until you make it“

Mit dem Gesetz „Die Gewohnheit muss einfach sein“ beschreibt James Clear, wie sich Gewohnheiten Bilden, dadurch das das Verhalten immer automatischer wird. Es ist wichtiger die Gewohnheit so oft wie möglich auszuführen und nicht wenige Male über einen längeren Zeitraum. Durch eine niedrige Hürde, das richtige Umfeld und mit der „Zwei-Minuten-Regel“ werden Gewohnheiten automatisiert. Dabei besagt die Zwei-Minuten-Regel, dass man eine Sache nur 2 Minuten ausführt. Damit kommt man ins Handeln und bleibt eher dabei. „Ich lerne nur 2 Minuten“, führt dazu, dass man seine Bücher und Schreibmaterialien herausholt und anfängt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dann mehr als 2 Minuten werden ist hoch.

Bei dem vierten und letzten Gesetz „Sie muss befriedigend sein“ zeigt James Clear auf, wie wichtig es ist sich zu Belohnen für Erfolge. Gleichzeitig aber auch, dass es notwendig sein kann schlechte Gewohnheiten zu bestrafen. In beiden Fällen ist muss auf die Verhältnismäßigkeit geachtet werden. Außerdem kann ein Gewohnheitstracker hilfreich sein, denn durch diesen ist der Erfolg sichtbar und die Motivation, dass eine Serie nicht abreißt kann helfen dabei zu bleiben. Mein Highlight aus diesem Kapitel ist jedoch der Punkt „Setze niemals zweimal hintereinander aus!“ frei nach dem Motto „Einmal ist keinmal“. Es kann immer mal sein, das etwas dazwischen kommt. Doch wichtig ist, dass man danach sofort weiter macht.

Was habe ich aus dem Buch mitgenommen?

Zum ersten Gesetz: „Die Gewohnheit muss offensichtlich sein“

„Ich sollte mal wieder Sport machen“ oder „Ein Buch wollte ich schon immer schreiben“. Eine solche Aussage in abgewandelter Form hat bestimmt jeder schon gemacht. Das Problem ist, dass hierdurch nicht klar ist, wann und wie es gemacht werden soll. Umformuliert und definiert könnte es heissen:

„Nach dem Zähneputzen Abends richte ich meine Sporttasche, denn ich werde Morgen um 17. 30 Uhr, nach Feierabend, ins Fitnessstudio gehen um dort ein HIT-Workout zu machen für 1 h.“

Dabei ist das Zähneputzen und der Feierabend der Auslösereiz.

oder

„Ich lege eine Seite Papier mit Stift auf die Tastatur von meinem Laptop, damit ich Morgen vor der Arbeit einen Absatz für meinen Roman schreibe.“

Hier ist der Auslösereiz, das Papier und der Stift. Beides wartet nur darauf benutzt zu werden.

Wichtig ist, dass man hier seine Gewohnheiten schon kennt und die neue Gewohnheit darin mit integriert. Wichtig ist hierbei realistisch zu bleiben. Was zu dem zweiten Gesetz führt.

Zum zweiten Gesetz: „Die Gewohnheit muss attraktiv sein“

Ich musste sofort an den Spruch „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ denken. Doch auch an einen, meiner Meinung nach noch besseren: „Denke immer beides!“. Bei dem ersten Spruch ist beides separiert. Zunächst quält man sich durch die Arbeit und im besten Fall bekommt man danach etwas Vergnügen. Wenn man „Immer beides“ denkt, sucht man Lösungen, wie es möglich sein könnte das Notwendige mit dem Nützlichen zu verbinden.

Wenn das Ziel z. B. 10000 Schritte pro Tag sind, dann wäre eine Möglichkeit, sich zum Plaudern mit einem Freund oder einer Freundin zum Spazierengehen zu treffen, anstatt in einem Café. Alternativ könnte man Geocachen oder Disc-Golf spielen gehen. Hier kommt einiges an Schritten zusammen, jedoch werden die nebenbei und ganz ohne Fokus darauf gesammelt.

Wenn dazu noch eine Gruppe von Leuten kommt, die schon diese Gewohnheiten und Lebensweisen in ihren Alltag integriert hat, wird es ein leichtes sein, diese zu übernehmen. Wie sagt man so schön „Birds of a feather flock together“ oder „Du bist die Summe der Menschen, mit denen du dich umgibst“

Zum dritten Gesetz: „Die Gewohnheit muss einfach sein“

Im ersten Gesetz, habe ich hier etwas vorgegriffen. Dadurch, dass z. B. die Sporttasche schon am Abend gepackt wird und bereit an der Türe steht, reduziert sich der Aufwand diese Morgens mitzunehmen. Würde sie Morgens halb verschlafen und müde gepackt werden müssen, würde sie nie gepackt werden.

„Mache es dir leicht“. Wenn das Ziel ist, Lesen in den Alltag zu integrieren, ist es zunächst das Ziel überhaupt damit anzufangen. Das Ziel kann dabei zunächst sein, nur einen Absatz oder eine Seite zu Lesen.

Diesen Fehler habe ich zum Beispiel begangen in meinem Artikel „Vorsätze vorausgesetzt“, besser wäre es gewesen, anstelle von 6.00 Uhr Morgens eine Zeit zu wählen, wo es mir leicht fällt zu lesen. Außerdem zunächst mit einer realistischen Anzahl an Seiten zu beginnen. Außerdem kaufe ich mir nun die Bücher, wenn möglich auf Deutsch, auch wenn die Übersetzung nicht immer optimal ist. Besser eine schlechte Übersetzung zu lesen, als das Buch überhaupt nicht zu lesen.

Dadurch lese ich nun deutlich mehr und öfter, denn es fällt mir leichter, Abends im Bett noch eine Seite auf Deutsch und ohne Zwang zu lesen.

Zum vierten Gesetz: „Sie muss befriedigend sein“

Hierzu ein aktuelles Beispiel. Mir schmeckt Reis sehr gut und ich liebe Sushi. Ich wollte aus diesem Grund mehr Reis auf meinen Speiseplan setzen und natürlich hat es zunächst nicht geklappt. Denn es war einfach zu stressig Reis mit dem Topf zu kochen und meistens wurde er nicht perfekt.

Nach fast 3 Jahren habe ich mir nun einen Reiskocher von Reishunger* gekauft. Eine der besten Käufe meines Lebens. Nun wird der Reis perfekt und ich kann nebenher mich um den Rest des Gerichts kümmern. Das Ergebnis ist ein leckeres Essen, dass nun dazu führt, dass ich gerne mehr Reis esse.

Auf dieser Liste findest du meine Top 10+1 Bücher: Hier

Textilfarbe – das geht auf meine Kappe

Seit kurzem bin ich nicht nur Verleger, Autor, Unternehmer und Blogger, sondern auch Youtuber. Auf meinem Channel teile ich meine Erfahrungen mit neuen Techniken und Tipps und Tricks. Falls dich das interessiert hier der Link zu meinem Kanal: phenixDraws

Warum erzähle ich das? In dem aktuellsten Video wird der Prozess gezeigt, wie mit Textilfarbe eine eigene Snapback Cap designed werden kann. Wie ich das gemacht habe nun auch hier, in kurz, auf meinem Blog. (Hier das Video, falls ihr nicht lesen wollt 😉 … )

  1. Materialliste

2. Skizze in Photoshop

Zunächst habe ich Fotos von der Vorder- und Unterseite der Kap gemacht und diese in Photoshop geladen.

Abbildung 1: Vorder- und Rückseite in Photoshop

Mit einem Photoshop Pinsel kann nun darauf eine Skizze erstellt werden. Packt man alles in dieser Gruppe zusammen in eine Gruppe die auf Multiplizieren gestellt ist, sieht es aus als ob direkt auf die Kappe gemalt wird.

Abbildung 2: Modus Multiplizieren der Gruppe

Eine coole Sache, oder? Als nächstes muss das Design auf die Cap übertragen werden. Auch hier hilft die Skizze. Einmal ausdrucken und grob mit einem Bastelmesser oder der Schere ausschneiden.

  1. Sieht man dann ob es so rauskommt wie gedacht und
  2. Kann man die Outlines mit einem wasserfesten Fineliner übertragen.

Jetzt geht es mit Textilfarben ans Eingemachte. Ich habe sie zunächst an der Innenseite unter dem umgenähten Band auf Ihre Deckkraft getestet. Danach ging es los mit dem Bemalen. Die Deckkraft war super und es hat viel Spaß gemacht zu sehen wie das Logo nach und nach Gestalt annimmt.

Abbildung3: Bemalen der Vorderseite mit Textilfarbe

Dann hieß es warten, bis alles getrocknet ist. Für eine wasserfeste Bemalung sollte die bemalte Cap nach Anleitung der jeweiligen Textilfarbe gebacken werden. Diesen Schritt habe ich ausgelassen, da ich sie nur Indoor tragen werde. Wo es hoffentlich nie zu diesem Fall kommen sollte. 😉

Bilder der fertigen Snapback:

Abbildung 4: Fertige Snapback – Unterseite mit Textilfarbe bemalt
Abbildung 5: Fertige Snapback – Logo mit Textilfarbe gemalt

Falls du lieber auf Leinwand malst ist eventuell dieser Blogbeitrag für dich interessant.

Selbstverlag für Anfänger

Ich habe es tatsächlich geschafft! Mein erstes Buch steht nun, dank Selbstverlag, in der Buchhandlung und ist auf Amazon verfügbar! „Die kleine Erdbeere Rosalie“* hat zwar deutlich weniger Seiten und Wörter als mein Roman. Jedoch deutlich mehr Bilder, denn es ist ein Kinderbuch. 🙂

Doch genau das war der Grund, das ich es durchgezogen habe. Es war ein überschaubares Projekt und ich habe Spaß am Malen. Außerdem kann jeder einem Feedback dazu geben, ohne sich durch ein paar hundert Seiten zu lesen.

Aber wie kommt das Buch nach der Rohfassung in die Regale? Bei vielen Verlagen stand etwa folgender Satz auf der Homepage: „Aktuell nehmen wir keine neuen Bücher an.“ Blöd. Was nun? Selbstverlag, das hat man ja schon oft gehört. Die einschlägigen Seiten sind dazu schnell studiert. Jedoch sind das teilweise sehr krasse Verträge und niedriges Honorar. Aus diesem Grund bin ich nun Verleger.

Wie wird man Verleger in Deutschland? Super einfach. Zunächst gründet man ein Unternehmen (5 min Arbeit bei einem Kleinunternehmen und einen kleinen Geldbetrag). Man geht dann auf isbn-shop.de und kauft eine ISBN (oder mehr, dann wird es deutlich günstiger ;)). Vergibt einen Namen – z. B. Phenix-Verlag in meinem Fall. Zack – ist man Verleger.

Im Anschluss werden einem dann die ISBN-Nummern zugesendet. Diese packt man einmal hinten auf das Buch und dann noch in das Impressum zusammen mit den anderen Pflichtangaben:

Ich habe mein Buch bei „WirmachenDruck GmbH“ in den Druck gegeben und drucke einfach auf Nachfrage immer wieder eine kleine Auflage. Somit ist dann auch der monetäre Einsatz überschaubar.

Wie das Buch nun in die Buchhandlung und auf Amazon kommt ist einen eigenen Blogeintrag wert.

Bis dahin könnt ihr meinen Blogeintrag „Schreiben – Sag mehr als tausend Worte“ lesen. Darin geht es um meine Erfahrungen mit dem Schreiben eines Romans. (Dieser steckt aktuell in der zweiten Fassung)

PS: Hier noch der Bucheinband von meinem Buch* die Bilddatei der ISBN-Nummer muss zusätzlich bestellt werden!

Abbildung 2: Buchumschlag mit der ISBN Nummer als Bilddatei.

WLAN via NFC teilen

Ihr kennt das bestimmt. (Eventuell durch Corona aktuell eher nur noch eingeschränkt.) Es sind Freunde zu Besuch und das deutsche Mobilfunknetz ist eben das deutsche Mobilfunknetz. Es wird nach dem Passwort gesucht für das WLAN, welches man natürlich geändert hat ;).

Mittlerweile gibt es aber einen einfachen Weg sein WLAN zu teilen, ohne nur einen Buchstaben einzutippen. Da nahezu jedes Smartphone einen NFC-Reader besitzt und man auf NFC-Tags über eine NFC-tools App aus dem Appsstore diese super einfach mit den relevanten Daten beschreiben kann. Hier* findet ihr NFC-Tags*, falls ihr noch keine aus Bastelprojekten habt. (Die 125 MHz haben eine kürzere Reichweite als die 13,56 MHz.)

Also einfach die App öffnen, unter der Funktion Schreiben den Datensatz „WLan“ auswählen und den NFC-Tag antippen. Fertig. Genauso einfach ist das Teilen. NFC des Gerätes einschalten. NFC-Tag antippen. Fertig.

Viel Spaß!

Heiß und Weiß

Letztens hatte ich Lust auf eine heiße Schokolade. Gut, dass etwas Kuvertüre vom Weihnachtsbacken übrig geblieben ist.

Falls ihr ebenfalls gerade einen unstillbaren Heißhunger auf Schokolade habt hier das Rezept.

Zutaten:

  • Weiße Kuvertüre*/Schokolade (Menge nach Geschmack)
  • Milch (Menge nach Tassengröße)
  • Kardamom (Nach Geschmack)
  • Prise Salz

Zunächst die Milch in einer Tasse in der Mikrowelle bei 600 W erwärmen. Eine Abschätzung der Dauer könnt ihr zum Beispiel über cal-q vornehmen. Ein kostenfreies Tool des Ingenieurbüros Wenger-Engineering GmbH.

Abbildung 1: Abschätzung der Erwärmung. Hier wird nur die Milch betrachtet, ohne Tasse und Schokolade.

Zwei Minuten bei 600 W sollten also ausreichen, um die Milch auf eine angenehme Trinktemperatur zu bringen. Ansonsten 30 s weise Annähern. Währenddessen schaben wir die Kuvertüre in feine Brösel.

Abbildung 2: Schokoladenbrösel

Nachdem die Milch in der Mikrowelle seine Runden gedreht hat und auf Temperatur ist, fügen wir die Schokoladenbrösel unter Rühren hinzu. Um das Ganze abzurunden kommt nun Kardamom und eine Prise Salz hinzu.

Natürlich geht auch dunkle Schokolade. Hier könnte ich mir als Gewürze Chili und Pfeffer vorstellen. Nur nicht übertreiben. 😉

Falls euch trotz der warmen Schokolade kalt sein sollte hilft euch vllt. dieser Post weiter: Keine kalten Füße bekommen.

PS: Ihr wollt ebenfalls so eine coole Tasse? Schaut mal hier bei Amazon*.

Geschichte vom (Heu-)Pferd

Es begab sich zu einer Zeit, als das Wetter noch voll Sonnenschein war und Europa nicht von Corona geplagt. Da fand ein naturbegeisterter Mensch ein Heupferd. Dieses lag leblos auf dem kalten Boden und hatte alle Beinchen eng an sich gezogen. Jede Hilfe kam zu spät. Das Heupferd wurde sanft von dem Menschen aufgehoben und mitgenommen, es sollte Teil einer Insektensammlung werden.

Damals hatte ich gerade das Buch „Insektensammler*“ gelesen und die Idee eine Insektensammlung zum Aufhängen zu haben fand ich toll. Somit recherchierte ich, wie man ein Heupferd haltbar machen kann.

Vorbereitungen:

  1. Skalpell* oder kleine Schere
  2. Pinzette*
  3. Watte (z. B. von Wattestäbchen)
  4. Papiertuch als Unterlage
  5. Sekundenkleber*

Durchführung:

  1. Heupferd zwischen Zeigefinger und Daumen nehmen, so dass die Beine hinter dem Rücken gehalten werden und die Unterseite frei liegt. Keine Angst, die Beine sind robuster als man denkt.
  2. Dann vorsichtig die Unterseite des Hinterleibs bis zum Kopfansatz auftrennen. Dies erfordert ein wenig Druck (Alternative zum Skalpell ist eine kleine Schere). Anschließend mit der Pinzette den Bauchraum öffnen, so dass die Innereien frei liegen.
  3. Den Verdauungstrakt am Kopfende abtrennen und vorsichtig herausziehen.
  4. Anschließend am Hinterleibsende abtrennen und die Körperhöhle nun vorsichtig reinigen. Darauf achten, dass die Farbpigmente nicht beschädigt werden, ansonsten werden die Stellen später braun.
  5. Nun alles mit Watte trockentupfen und den Bauch wieder so weit mit Watte füllen, dass es naturgetreu wirkt.
  6. Nun mit der Pinzette den Schnitt wieder zusammendrücken. Hier habe ich dann Sekundenkleber genommen, dass dieser zusammen bleibt.
  7. Nun kann man das Insekt so präparieren, wie man will. Fliegend oder Sitzend.

Bilder:

Abbildung 1: Exemplar, wie es gefunden wurde.
Abbildung 2: Hinterleib aufgetrennt mit Innereien.
Abbildung 3: Ausgestopfter Bauchraum.
Abbildung 4: Fertig präpariertes Heupferd.

Als nächstes will ich einen Käfer präparieren, welchen ich ebenfalls gefunden habe.

Bis dahin findet ihr eventuell ein inspirierendes Buch in meiner Top-Ten: Meine Top 10+1 Bücher

DnD? Print a Mini

Seit einiger Zeit spiele ich nun regelmäßiger Dungeons and Dragons (DnD). Dabei trifft sich eine Gruppe von Menschen (Meistens um die 5 Personen) virtuell oder digital um in eine imaginäre Welt einzutauchen in der alles möglich ist. Es gibt einen Spielleiter, welcher die Regeln auslegt und die anderen bilden eine Gruppe aus Helden. Dabei kann das Setting im Mittelalter mit Magie und Drachen, aber ebenso z. B. postapokalyptisch Sci-Fi sein.

In diesem Artikel will ich mehr auf das Drucken von Miniaturfiguren eingehen. Kurz Minis. Diese helfen das aktuelle Spiel geschehen zu visualisieren und ein ermöglichen somit ein immersiveres Spielerlebnis.

Was wird dazu benötigt?

  1. Ein 3D Modell des Mini
  2. Ein FDM-3D Drucker* (Für sehr kleine Modelle einen Resindrucker)
  3. Slicer (z. B. von Prusa)
  4. 3D Druck Filament*

Wo bekommt man ein 3D Modell her? Am besten dazu auf www.thingiverse.com nach dem Namen des jeweiligen Monsters aus dem Handbuch suchen. Natürlich gibt es auch sehr viele gute Designer, welche über Patreon unterstützt werden können. Diese stellen meist auch ein paar Modelle auf thingiverse zur Verfügung. Einfach stöbern.

Hat man nun ein Modell gefunden, lädt man dieses herunter und dann in seinen Slicer. Wichtig ist, dass die Miniaturen beim Drucken nicht zu warm werden. Ansonsten verformen sie sich und sehen nach dem Druck nicht schön aus. Daher ergreifen wir folgende Maßnahmen.

  1. Schichtdicke nicht zu gering. Für mich hat 0.1 … 0.15 mm gut funktioniert.
  2. Miniaturen eher größer drucken (Ich lege nicht allzu großen wert darauf ob sie nun genau in das Grid passen)
  3. Temperatur des Druckbettes gering halten. (55 °C hat sich hier bewährt)
  4. Temperatur der Düse gering halten. (Je nach Filamentm muss das getestet werden, ca. 190 … 200 °C)
  5. Kann das Modell gesplittet werden? Aufteilung des Modells um Stützstrukturen gering zu halten)
  6. Infill auf 15 % und Hüllenschichten auf 3

Beispiel: 3D Modell: Evil-Snowman von Schlossbauer

Vor dem Bemalen sollte das Modell grundiert werden, nachdem der Support entfernt wurde. Am besten mit einem Lackspray Filler*.

Viel Spaß beim Drucken und Bemalen!

Einen anderer DIY-Beitrag findest du hier: „Keine kalten Füße bekommen“

Keine kalte Füße bekommen, Teil 1

Dieses Jahr gab es endlich mal wieder weiße Weihnachten. Mit dem Schnee kamen auch sehr kalte Tage. An einem Wochenende gab es -14 °C und ich hätte beinahe meine Zehen verloren.

Damit das beim nächsten Mal nicht passiert habe ich mir eine DIY-Lösung dafür überlegt. Klar gibt es auch fertige Produkte, wie diese beheizbare Heizsohle*. Super fancy, mit allem in der Einlegesohle integriert. Im ersten Schritt will ich einen Funktionsdemonstrator bauen, welcher zeigt, dass es grundlegend mit einfachen Mitteln geht, die jeder technisch Interessierte Zuhause hat.

Ziel: Funktionsdemonstrator

Mobile Schuheinlegesohle, welche die Füße für mindestens 2 h wärmt mit einfachen Komponenten.

Material:

Umsetzung

Zunächst bleiben wir theoretisch, keine Sorge mehr als U=R*I und P=U*I brauchen wir nicht.

Annahme: 5 m Kupferlackdraht. Dieser hat etwa 1.2 Ohm Widerstand. Schnelle Berechnung ohne Formel suchen geht hier.

Daraus ergibt sich, wenn wir etwa 5 V Spannung haben wollen mit 4 Akkuzellen. P=U²/R=25V/1.2 Ohm = 20 W Leistung bei 4 A Stromfluss. Die Akkus haben eine Kapazität von etwa 2000 mAh, was zu einer Betriebsdauer von 0,5 h bei einer Zelle und 2 h bei 4 Zellen führt. Somit wären wir auf einem guten Weg.

Kurz den Draht um eine Einlegesohle gewickelt und einen Akkuhalter ausgedruckt:

Abbildung 1: Funktionsdemonstrator

Der Draht wird schön warm, aber nicht zu heiß.

In der Praxis gemessene Werte:

R_Heizdraht: 1.7 Ohm

U_Akkus: 4.2 V

–> I_Akkus: 2,5 A

–> P_Heizdraht: 10 W

–> Heizdauer: ca. 3 h

Somit ist die Funktion gezeigt und im nächsten Schritt wird alles schön verpackt und mit einem Schalter versehen.

Das war dir bis hier schon zu praktisch? Dann schaue mal diesen Beitrag an: Schreiben … sag mehr als tausend Worte

Vorsätze vorausgesetzt

Es ist erneut ein Jahr vorbei und das gibt einem die Möglichkeit zurück zu blicken. Vor etwa einem Jahr hatte ich eine Methode vorgestellt welche einem dabei hilft sein Leben und die verschiedenen Bereiche übersichtlich darzustellen und mit Leben zu füllen.

Anfang diesen Jahres habe ich mir die Zeit genommen und zurück geblickt. Was habe ich erreicht? Wo haben sich Prioritäten verschoben? Muss ich nachjustieren?

Nehme auch du dir die Zeit und deine „8 Lebensbereiche“ und ziehe Bilanz. Falls du nicht weißt wovon ich schreibe: Mehr Plan haben und seine Zukunft gestalten

Ich persönlich konnte einiges abhaken, jedoch musste ich feststellen, dass ein paar Punkte meinem Fokus entglitten sind. Genau darum geht es. Im Alltag gehen für uns eigentlich wichtige Aktivitäten unter, der Jahresanfang bietet nun die Chance sie wieder in den Vordergrund zu holen.

Vorsätze, aber Richtig:

Zum neuen Jahr ist es Brauch, sich etwas für das neue Jahr vor zu nehmen. Meistens sind das Punkte wie:

  1. Mehr Sport machen
  2. Gewicht reduzieren
  3. Rauchen aufhören

Gegen diesen Brauch spricht nichts, im Gegenteil er ist sehr gut! Jedoch hakt es bei der Umsetztung.

Ein häufiger Fehler ist, dass die Ziele nicht aufgeschrieben werden.

Jedoch gilt: „Wer schreibt der bleibt!“

Du hast bereits deine Ziele notiert? Super! Damit gehörst du zu einem kleinen ausgewählten Kreis. Sind deine Ziele nun auch SMART?

Die SMART-Methode

S – Spezifisch – Ziele so konkret wie möglich formulieren

M – Messbar – Qualitative und Quantitative Größe wählen

A -Attraktiv – Zielerreichung muss Spaß und Freude bereiten

R – Realistisch – Kann das Ziel mit der Zeit und den verfügbaren Mitteln umgesetzt werden?

T – Terminiert – Bis wann willst du dein Ziel erreichen?

Machen wir zusammen ein Beispiel, dann wird klar wo die Stärke der Methode steckt.

Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr ist, dass ich mehr lesen will. Nicht so optimal wäre nun genau das nur zu denken „1. Vorsatz – Mehr lesen“, denn das wäre nicht konkret und nicht aufgeschrieben!

Besser Papier zur Hand nehmen und schreiben:

S – Ich möchte mehr Bücher lesen, welche mich interessieren.

nun wird klar, es geht um Bücher, und zwar um welche, die mich interessieren. Welche das sind, findest du hier.

M – Ich möchte jede Woche 1 Buch lesen oder pro Tag 45 min.

Nun wird das Ziel messbar und somit auch eine Bewertung möglich ob es erreicht ist.

A – Ich möchte mehr über spannende und inspirierende Themen lesen.

Ohne einen Grund ist das Erreichen des Ziels quasi bereits gescheitert.

R – Mit einem Zeitfenster von 45 min pro Tag, welches ich nur für dieses Ziel blocke kann ich es erreichen.

Das Ziel muss natürlich erreichbar sein mit den Mitteln, welche zur Verfügung stehen. Eventuell ergeben sich hier auch Synergien.

T – Ich werde mir jeden Morgen von 6.00 bis 6.45 Uhr Zeit nehmen um zu lesen. Beginnend mit dem 04.01.2021.

Terminieren ist wichtig, damit eine gewisse Verbindlichkeit entsteht. Das Ziel ist dann wie ein Treffen mit einem guten Freund und diesem würden wir ohne Grund nicht absagen.

Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß beim umsetzten deiner Ziele!