Meine Top 10+1 Bücher:

Hier findet ihr Bücher, welche mich bisher am meisten gepackt und nachhaltig inspiriert haben. Die Bandbreite geht dabei von Sachbuch, bis Roman.

  1. Das Leonardo Prinzip*
  2. The big five for live*
  3. Limitless: Upgrade Your Brain, Learn Anything Faster, and Unlock Your Exceptional Life*
  4. Eine kurze Geschichte von fast allem*
  5. Die 4-Stunden-Woche*
  6. Die Intelligenz der Bienen*
  7. Imaginativ Realism*
  8. Das Leben und das Schreiben*
  9. How to read a book*
  10. Die Physik des Unmöglichen*
  11. Erfolgreich Kombinieren*

Der Rhythmus, das Möbiusband und mein Leben

Ein Rhythmus beschreibt eine regelmäßige Wiederkehr von Ereignissen. Etwa die Jahreszeiten. Auf den kalten Winter folgt der Frühling, auf diesen der Sommer und anschließend kommt der Herbst und schließt den Jahreszeitenzyklus.

Das Möbiusband ist, wie der Zyklus der Jahreszeiten geschlossen. Es besteht aus nur einer Fläche und einer Kante. Eine Orientierung ist nicht möglich.

Was hat es nun mit diesen beiden Begriffen auf sich und weshalb sind gerade diese beiden als erster Eintrag auf meinem Blog zu finden? Ähnlich wie „Kool Savas*“ in seinem Song „Rhytmus meines Lebens*“ habe ich erkannt, dass mein Leben in einem gleichwährenden Muster abläuft. Wenn auch auf eine andere Weise. 🙂

Zunächst definiere ich meine „Jahreszeiten“:

  • Wissenschaft und Technik
  • Sport
  • Kunst, Musik und Kreativität
  • Natur
  • Persönlichkeitsenticklung
  • Geld und Finanzen

Ähnlich wie beim Rhytmus der Jahreszeiten, folgen diese Bereiche mehr oder weniger ausgeprägt einem wiederkehrenden Muster, wobei das Interesse für einen Bereich zunimmt und für einen anderen dafür abnimmt. Es ist auch kein Schwarz und Weiß, denn es kann durchaus ein Grau oder Farben geben.

Abbildung 1: Meine „Jahreszeiten“

Hier kommt das Möbiusband ins Spiel, welches sich eben nicht genau orientieren lässt, bis ein Fixpunkt festgelegt wird. Da das Möbiusband nur eine Fläche hat, das Papier welches ich benutzt habe aber zwei (Vorder- und Rückseite), habe ich beide mit meinen 6 Kategorien (Jahreszeiten) bedruckt.

Das Endergebnis sah dann wie folgt aus, nachdem ich ein Ende vor dem Zusammenkleben um 180° verdreht hatte:

Abbildung 2: Fertiges Möbiusband

Nun kann gedanklich, oder mit einem selbstgebauten Modell wie oben die Fläche entlanggefahren werden. Dabei kann unendlich lange von einer in die andere Kategorie gesprungen werden. Genau darum geht es hier in dem Blog. Hier halte ich meine Erkenntnisse und Erfahrungen in den einzelnen Kategorien zu jeder Jahrezeit fest. Anders als bei dem Möbiusband oben kann es durchaus sein, dass die Kategorien nicht gleichlang/ausgeprägt sind.

Der Rhytmus meines Lebens spiegelt sich auch in meiner Buchauswahl wieder, schau dir hierzu meine Top 10 Bücher an, eventuell ist ein interessantes für sich dabei:

Hier geht es zum Artikel

WLAN via NFC teilen

Ihr kennt das bestimmt. (Eventuell durch Corona aktuell eher nur noch eingeschränkt.) Es sind Freunde zu Besuch und das deutsche Mobilfunknetz ist eben das deutsche Mobilfunknetz. Es wird nach dem Passwort gesucht für das WLAN, welches man natürlich geändert hat ;).

Mittlerweile gibt es aber einen einfachen Weg sein WLAN zu teilen, ohne nur einen Buchstaben einzutippen. Da nahezu jedes Smartphone einen NFC-Reader besitzt und man auf NFC-Tags über eine NFC-tools App aus dem Appsstore diese super einfach mit den relevanten Daten beschreiben kann. Hier* findet ihr NFC-Tags*, falls ihr noch keine aus Bastelprojekten habt. (Die 125 MHz haben eine kürzere Reichweite als die 13,56 MHz.)

Also einfach die App öffnen, unter der Funktion Schreiben den Datensatz „WLan“ auswählen und den NFC-Tag antippen. Fertig. Genauso einfach ist das Teilen. NFC des Gerätes einschalten. NFC-Tag antippen. Fertig.

Viel Spaß!

Heiß und Weiß

Letztens hatte ich Lust auf eine heiße Schokolade. Gut, dass etwas Kuvertüre vom Weihnachtsbacken übrig geblieben ist.

Falls ihr ebenfalls gerade einen unstillbaren Heißhunger auf Schokolade habt hier das Rezept.

Zutaten:

  • Weiße Kuvertüre*/Schokolade (Menge nach Geschmack)
  • Milch (Menge nach Tassengröße)
  • Kardamom (Nach Geschmack)
  • Prise Salz

Zunächst die Milch in einer Tasse in der Mikrowelle bei 600 W erwärmen. Eine Abschätzung der Dauer könnt ihr zum Beispiel über cal-q vornehmen. Ein kostenfreies Tool des Ingenieurbüros Wenger-Engineering GmbH.

Abbildung 1: Abschätzung der Erwärmung. Hier wird nur die Milch betrachtet, ohne Tasse und Schokolade.

Zwei Minuten bei 600 W sollten also ausreichen, um die Milch auf eine angenehme Trinktemperatur zu bringen. Ansonsten 30 s weise Annähern. Währenddessen schaben wir die Kuvertüre in feine Brösel.

Abbildung 2: Schokoladenbrösel

Nachdem die Milch in der Mikrowelle seine Runden gedreht hat und auf Temperatur ist, fügen wir die Schokoladenbrösel unter Rühren hinzu. Um das Ganze abzurunden kommt nun Kardamom und eine Prise Salz hinzu.

Natürlich geht auch dunkle Schokolade. Hier könnte ich mir als Gewürze Chili und Pfeffer vorstellen. Nur nicht übertreiben. 😉

Falls euch trotz der warmen Schokolade kalt sein sollte hilft euch vllt. dieser Post weiter: Keine kalten Füße bekommen.

PS: Ihr wollt ebenfalls so eine coole Tasse? Schaut mal hier bei Amazon*.

Geschichte vom (Heu-)Pferd

Es begab sich zu einer Zeit, als das Wetter noch voll Sonnenschein war und Europa nicht von Corona geplagt. Da fand ein naturbegeisterter Mensch ein Heupferd. Dieses lag leblos auf dem kalten Boden und hatte alle Beinchen eng an sich gezogen. Jede Hilfe kam zu spät. Das Heupferd wurde sanft von dem Menschen aufgehoben und mitgenommen, es sollte Teil einer Insektensammlung werden.

Damals hatte ich gerade das Buch „Insektensammler*“ gelesen und die Idee eine Insektensammlung zum Aufhängen zu haben fand ich toll. Somit recherchierte ich, wie man ein Heupferd haltbar machen kann.

Vorbereitungen:

  1. Skalpell* oder kleine Schere
  2. Pinzette*
  3. Watte (z. B. von Wattestäbchen)
  4. Papiertuch als Unterlage
  5. Sekundenkleber*

Durchführung:

  1. Heupferd zwischen Zeigefinger und Daumen nehmen, so dass die Beine hinter dem Rücken gehalten werden und die Unterseite frei liegt. Keine Angst, die Beine sind robuster als man denkt.
  2. Dann vorsichtig die Unterseite des Hinterleibs bis zum Kopfansatz auftrennen. Dies erfordert ein wenig Druck (Alternative zum Skalpell ist eine kleine Schere). Anschließend mit der Pinzette den Bauchraum öffnen, so dass die Innereien frei liegen.
  3. Den Verdauungstrakt am Kopfende abtrennen und vorsichtig herausziehen.
  4. Anschließend am Hinterleibsende abtrennen und die Körperhöhle nun vorsichtig reinigen. Darauf achten, dass die Farbpigmente nicht beschädigt werden, ansonsten werden die Stellen später braun.
  5. Nun alles mit Watte trockentupfen und den Bauch wieder so weit mit Watte füllen, dass es naturgetreu wirkt.
  6. Nun mit der Pinzette den Schnitt wieder zusammendrücken. Hier habe ich dann Sekundenkleber genommen, dass dieser zusammen bleibt.
  7. Nun kann man das Insekt so präparieren, wie man will. Fliegend oder Sitzend.

Bilder:

Abbildung 1: Exemplar, wie es gefunden wurde.
Abbildung 2: Hinterleib aufgetrennt mit Innereien.
Abbildung 3: Ausgestopfter Bauchraum.
Abbildung 4: Fertig präpariertes Heupferd.

Als nächstes will ich einen Käfer präparieren, welchen ich ebenfalls gefunden habe.

Bis dahin findet ihr eventuell ein inspirierendes Buch in meiner Top-Ten: Meine Top 10+1 Bücher

DnD? Print a Mini

Seit einiger Zeit spiele ich nun regelmäßiger Dungeons and Dragons (DnD). Dabei trifft sich eine Gruppe von Menschen (Meistens um die 5 Personen) virtuell oder digital um in eine imaginäre Welt einzutauchen in der alles möglich ist. Es gibt einen Spielleiter, welcher die Regeln auslegt und die anderen bilden eine Gruppe aus Helden. Dabei kann das Setting im Mittelalter mit Magie und Drachen, aber ebenso z. B. postapokalyptisch Sci-Fi sein.

In diesem Artikel will ich mehr auf das Drucken von Miniaturfiguren eingehen. Kurz Minis. Diese helfen das aktuelle Spiel geschehen zu visualisieren und ein ermöglichen somit ein immersiveres Spielerlebnis.

Was wird dazu benötigt?

  1. Ein 3D Modell des Mini
  2. Ein FDM-3D Drucker* (Für sehr kleine Modelle einen Resindrucker)
  3. Slicer (z. B. von Prusa)
  4. 3D Druck Filament*

Wo bekommt man ein 3D Modell her? Am besten dazu auf www.thingiverse.com nach dem Namen des jeweiligen Monsters aus dem Handbuch suchen. Natürlich gibt es auch sehr viele gute Designer, welche über Patreon unterstützt werden können. Diese stellen meist auch ein paar Modelle auf thingiverse zur Verfügung. Einfach stöbern.

Hat man nun ein Modell gefunden, lädt man dieses herunter und dann in seinen Slicer. Wichtig ist, dass die Miniaturen beim Drucken nicht zu warm werden. Ansonsten verformen sie sich und sehen nach dem Druck nicht schön aus. Daher ergreifen wir folgende Maßnahmen.

  1. Schichtdicke nicht zu gering. Für mich hat 0.1 … 0.15 mm gut funktioniert.
  2. Miniaturen eher größer drucken (Ich lege nicht allzu großen wert darauf ob sie nun genau in das Grid passen)
  3. Temperatur des Druckbettes gering halten. (55 °C hat sich hier bewährt)
  4. Temperatur der Düse gering halten. (Je nach Filamentm muss das getestet werden, ca. 190 … 200 °C)
  5. Kann das Modell gesplittet werden? Aufteilung des Modells um Stützstrukturen gering zu halten)
  6. Infill auf 15 % und Hüllenschichten auf 3

Beispiel: 3D Modell: Evil-Snowman von Schlossbauer

Vor dem Bemalen sollte das Modell grundiert werden, nachdem der Support entfernt wurde. Am besten mit einem Lackspray Filler*.

Viel Spaß beim Drucken und Bemalen!

Einen anderer DIY-Beitrag findest du hier: „Keine kalten Füße bekommen“

Keine kalte Füße bekommen, Teil 1

Dieses Jahr gab es endlich mal wieder weiße Weihnachten. Mit dem Schnee kamen auch sehr kalte Tage. An einem Wochenende gab es -14 °C und ich hätte beinahe meine Zehen verloren.

Damit das beim nächsten Mal nicht passiert habe ich mir eine DIY-Lösung dafür überlegt. Klar gibt es auch fertige Produkte, wie diese beheizbare Heizsohle*. Super fancy, mit allem in der Einlegesohle integriert. Im ersten Schritt will ich einen Funktionsdemonstrator bauen, welcher zeigt, dass es grundlegend mit einfachen Mitteln geht, die jeder technisch Interessierte Zuhause hat.

Ziel: Funktionsdemonstrator

Mobile Schuheinlegesohle, welche die Füße für mindestens 2 h wärmt mit einfachen Komponenten.

Material:

Umsetzung

Zunächst bleiben wir theoretisch, keine Sorge mehr als U=R*I und P=U*I brauchen wir nicht.

Annahme: 5 m Kupferlackdraht. Dieser hat etwa 1.2 Ohm Widerstand. Schnelle Berechnung ohne Formel suchen geht hier.

Daraus ergibt sich, wenn wir etwa 5 V Spannung haben wollen mit 4 Akkuzellen. P=U²/R=25V/1.2 Ohm = 20 W Leistung bei 4 A Stromfluss. Die Akkus haben eine Kapazität von etwa 2000 mAh, was zu einer Betriebsdauer von 0,5 h bei einer Zelle und 2 h bei 4 Zellen führt. Somit wären wir auf einem guten Weg.

Kurz den Draht um eine Einlegesohle gewickelt und einen Akkuhalter ausgedruckt:

Abbildung 1: Funktionsdemonstrator

Der Draht wird schön warm, aber nicht zu heiß.

In der Praxis gemessene Werte:

R_Heizdraht: 1.7 Ohm

U_Akkus: 4.2 V

–> I_Akkus: 2,5 A

–> P_Heizdraht: 10 W

–> Heizdauer: ca. 3 h

Somit ist die Funktion gezeigt und im nächsten Schritt wird alles schön verpackt und mit einem Schalter versehen.

Das war dir bis hier schon zu praktisch? Dann schaue mal diesen Beitrag an: Schreiben … sag mehr als tausend Worte

Vorsätze vorausgesetzt

Es ist erneut ein Jahr vorbei und das gibt einem die Möglichkeit zurück zu blicken. Vor etwa einem Jahr hatte ich eine Methode vorgestellt welche einem dabei hilft sein Leben und die verschiedenen Bereiche übersichtlich darzustellen und mit Leben zu füllen.

Anfang diesen Jahres habe ich mir die Zeit genommen und zurück geblickt. Was habe ich erreicht? Wo haben sich Prioritäten verschoben? Muss ich nachjustieren?

Nehme auch du dir die Zeit und deine „8 Lebensbereiche“ und ziehe Bilanz. Falls du nicht weißt wovon ich schreibe: Mehr Plan haben und seine Zukunft gestalten

Ich persönlich konnte einiges abhaken, jedoch musste ich feststellen, dass ein paar Punkte meinem Fokus entglitten sind. Genau darum geht es. Im Alltag gehen für uns eigentlich wichtige Aktivitäten unter, der Jahresanfang bietet nun die Chance sie wieder in den Vordergrund zu holen.

Vorsätze, aber Richtig:

Zum neuen Jahr ist es Brauch, sich etwas für das neue Jahr vor zu nehmen. Meistens sind das Punkte wie:

  1. Mehr Sport machen
  2. Gewicht reduzieren
  3. Rauchen aufhören

Gegen diesen Brauch spricht nichts, im Gegenteil er ist sehr gut! Jedoch hakt es bei der Umsetztung.

Ein häufiger Fehler ist, dass die Ziele nicht aufgeschrieben werden.

Jedoch gilt: „Wer schreibt der bleibt!“

Du hast bereits deine Ziele notiert? Super! Damit gehörst du zu einem kleinen ausgewählten Kreis. Sind deine Ziele nun auch SMART?

Die SMART-Methode

S – Spezifisch – Ziele so konkret wie möglich formulieren

M – Messbar – Qualitative und Quantitative Größe wählen

A -Attraktiv – Zielerreichung muss Spaß und Freude bereiten

R – Realistisch – Kann das Ziel mit der Zeit und den verfügbaren Mitteln umgesetzt werden?

T – Terminiert – Bis wann willst du dein Ziel erreichen?

Machen wir zusammen ein Beispiel, dann wird klar wo die Stärke der Methode steckt.

Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr ist, dass ich mehr lesen will. Nicht so optimal wäre nun genau das nur zu denken „1. Vorsatz – Mehr lesen“, denn das wäre nicht konkret und nicht aufgeschrieben!

Besser Papier zur Hand nehmen und schreiben:

S – Ich möchte mehr Bücher lesen, welche mich interessieren.

nun wird klar, es geht um Bücher, und zwar um welche, die mich interessieren. Welche das sind, findest du hier.

M – Ich möchte jede Woche 1 Buch lesen oder pro Tag 45 min.

Nun wird das Ziel messbar und somit auch eine Bewertung möglich ob es erreicht ist.

A – Ich möchte mehr über spannende und inspirierende Themen lesen.

Ohne einen Grund ist das Erreichen des Ziels quasi bereits gescheitert.

R – Mit einem Zeitfenster von 45 min pro Tag, welches ich nur für dieses Ziel blocke kann ich es erreichen.

Das Ziel muss natürlich erreichbar sein mit den Mitteln, welche zur Verfügung stehen. Eventuell ergeben sich hier auch Synergien.

T – Ich werde mir jeden Morgen von 6.00 bis 6.45 Uhr Zeit nehmen um zu lesen. Beginnend mit dem 04.01.2021.

Terminieren ist wichtig, damit eine gewisse Verbindlichkeit entsteht. Das Ziel ist dann wie ein Treffen mit einem guten Freund und diesem würden wir ohne Grund nicht absagen.

Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß beim umsetzten deiner Ziele!

„Up!“, Sven Wilhelm, Acryl auf Leinwand, 2020

Dieses Jahr habe ich mir einen Traum erfüllt und ein Zeichentablett von Huion* angeschafft. Dieses ist Preislich erschwinglich für einen Hobby-Künstler wie mich. Von der Verarbeitung, Handhabung und Qualität kann ich micht nicht beklagen. Habe aber auch keinen Vergleich zu bsp. Wacom (bis auf ein kleines Bamboo).

Nach ersten kleinen Zeichnungen skizzierte ich eine Idee, welche ich vor Jahren hatte. Zuvor kaufte ich eine Holzleinwand* bei einem Zeichenbedarfshändler in meiner Gegend. Dabei entstand dieses Bild:

Abbildung 1: Skizze der Fuchsdame

Besonders die Freiheiten Farben nachträglich zu ändern, in das Bild zoomen zu können oder Ebenen zu nutzen finde ich fantastisch!

Nach diesem Schritt übertrug ich die groben Anhaltspunkte auf das Holz und malte danach das Bild mit Acrylfarbe* aus. Dabei kam dieses Bild heraus und ich muss sagen, es gefällt mir sehr!

Abbildung 2: Fuchsdame auf Holzleinwand mit Acryl

Das Trauerspiel mit den Trauermücken

Ich kannte Trauermücken nicht, bis zu dem Zeitpunkt, als sie sich beim Gießen meiner Chilis* aus dem Boden erhoben. Es sind kleine schwarze Mücken, welche sofort an ihrem Flug erkannt werden können. Dieser gleicht einem überladenen Helikopter, welcher von einem betrunkenen Piloten geflogen wird.

Invasion

Die Trauermücke kommt als blinder Passagier in Blumentöpfen, Blumenerde* oder einfach durch die Hintertür in die Wohnung. Ist sie ersteinmal da, breitet sie sich schleichend und zunächst unbemerkt aus. Die Mücke an sich ist dabei nur indirekt ein Problem. Ihre Eier, welche sie in die Blumenerde legt und woraus die gefräßigen Larven schlüpfen. Diese schädigen dann die Wurzeln der Pflanzen.

Gegenschlag

was kann gegen diese Plage unternommen werden? Nun, irgendwo muss der Kreislauf von Ei -> Larve -> Mücke -> Ei unterbrochen werden. Bei der von mir gewählten Methode wird die Kette an der Stelle „Mücke“ unterbrochen.

Abbildung 1: Gefangene Trauermücken

Gelbe Karte

für die Trauermücke. Diese sogenannten „Gelbsticker*“ gibt es in dekorativen Formen und sie bewirken alle das Gleiche. Die gelbe Farbe lockt die Mücke an und der Kleber lässt sie dann nicht mehr los (Abbildung 1). (Das kennen wir aus der Schule ;)) Binnen Tagen ist die Population vermindert und bald sind keine Trauermücken mehr übrig, welche Eier legen können.

Sonstige Mittel

Alternativen sind laut http://www.fruchtfliegen-info.de/trauermuecken-bekaempfen/:

  • Streichhölzchen mit Kopf vorraus in den Boden
  • Backpulver auf die Erde gestreut
  • Petersilie ebenfalls oberflächlich verstreut

Diese habe ich allerdings nicht getestet und kann somit nur sagen, dass die Gelbsticker für mich funktioniert haben!

Pick a lock

and pick a lock. In diesem Beitrag soll es um das Schlossknacken (Englisch: Lockpicking) gehen.

Zubehör

Ein Dietrichset besteht mindestens aus:

  1. Spanner
  2. Hook (Haken)

Der Haken kann dabei, je nach Schloß, unterschiedlich ausgeformt sein.

Intention

Ich kam über die Serie „Elementary“ auf das Thema. Dort gibt es eine Szene, wo die Hauptfigur seine Assistentin zum üben ein ganzes Sortiment an Schlössern knacken lässt. Mittlerweile habe ich auch eine kleine Auswahl an leichten Schlössern und es macht tatsächlich Spaß. Vor allem wenn das Schloss aufschnappt, dieses Klacken war dann die ganze Arbeit wert.

Was ihr braucht

Am besten besorgt ihr euch ein günstiges Dietrichset* mit einem Schloss*. Dieses muss nicht durchsichtig sein, doch wenn es in einem Set enthalten ist, umso besser. Mit diesen kann vor allem die Funktion gut erkannt werden. Zum Üben ist ein intransparentes (oder abgeklebtes) Schloss besser. Denn dann wird das Gefühl verbessert und das Verlangen zu spicken gedämpft.

Kurzanleitung

Zunächst wird der Spanner in das Schloss geklemmt und mit einem Finger leicht in Öffnungsrichtung vorgespannt. Anschliessend kann ein Pin nach dem anderen mit dem Pick erfühlt und dann angehoben werden, bis er mit einem leisen Klick einrastet. Die Reihenfolge muss dabei nicht von vorne nach hinten sein. Wenn alle Pins eingerastet sind öffnet sich das Schloss.

Das diese Methode nur bei leichten Schlössern funktioniert und auch dort einiges an Übung erfordert, ist klar und deswegen heisst es üben, üben, üben.

Viel Spaß dabei!