DnD? Print a Mini

Seit einiger Zeit spiele ich nun regelmäßiger Dungeons and Dragons (DnD). Dabei trifft sich eine Gruppe von Menschen (Meistens um die 5 Personen) virtuell oder digital um in eine imaginäre Welt einzutauchen in der alles möglich ist. Es gibt einen Spielleiter, welcher die Regeln auslegt und die anderen bilden eine Gruppe aus Helden. Dabei kann das Setting im Mittelalter mit Magie und Drachen, aber ebenso z. B. postapokalyptisch Sci-Fi sein.

In diesem Artikel will ich mehr auf das Drucken von Miniaturfiguren eingehen. Kurz Minis. Diese helfen das aktuelle Spiel geschehen zu visualisieren und ein ermöglichen somit ein immersiveres Spielerlebnis.

Was wird dazu benötigt?

  1. Ein 3D Modell des Mini
  2. Ein FDM-3D Drucker* (Für sehr kleine Modelle einen Resindrucker)
  3. Slicer (z. B. von Prusa)
  4. 3D Druck Filament*

Wo bekommt man ein 3D Modell her? Am besten dazu auf www.thingiverse.com nach dem Namen des jeweiligen Monsters aus dem Handbuch suchen. Natürlich gibt es auch sehr viele gute Designer, welche über Patreon unterstützt werden können. Diese stellen meist auch ein paar Modelle auf thingiverse zur Verfügung. Einfach stöbern.

Hat man nun ein Modell gefunden, lädt man dieses herunter und dann in seinen Slicer. Wichtig ist, dass die Miniaturen beim Drucken nicht zu warm werden. Ansonsten verformen sie sich und sehen nach dem Druck nicht schön aus. Daher ergreifen wir folgende Maßnahmen.

  1. Schichtdicke nicht zu gering. Für mich hat 0.1 … 0.15 mm gut funktioniert.
  2. Miniaturen eher größer drucken (Ich lege nicht allzu großen wert darauf ob sie nun genau in das Grid passen)
  3. Temperatur des Druckbettes gering halten. (55 °C hat sich hier bewährt)
  4. Temperatur der Düse gering halten. (Je nach Filamentm muss das getestet werden, ca. 190 … 200 °C)
  5. Kann das Modell gesplittet werden? Aufteilung des Modells um Stützstrukturen gering zu halten)
  6. Infill auf 15 % und Hüllenschichten auf 3

Beispiel: 3D Modell: Evil-Snowman von Schlossbauer

Vor dem Bemalen sollte das Modell grundiert werden, nachdem der Support entfernt wurde. Am besten mit einem Lackspray Filler*.

Viel Spaß beim Drucken und Bemalen!

Einen anderer DIY-Beitrag findest du hier: „Keine kalten Füße bekommen“

Pick a lock

and pick a lock. In diesem Beitrag soll es um das Schlossknacken (Englisch: Lockpicking) gehen.

Zubehör

Ein Dietrichset besteht mindestens aus:

  1. Spanner
  2. Hook (Haken)

Der Haken kann dabei, je nach Schloß, unterschiedlich ausgeformt sein.

Intention

Ich kam über die Serie „Elementary“ auf das Thema. Dort gibt es eine Szene, wo die Hauptfigur seine Assistentin zum üben ein ganzes Sortiment an Schlössern knacken lässt. Mittlerweile habe ich auch eine kleine Auswahl an leichten Schlössern und es macht tatsächlich Spaß. Vor allem wenn das Schloss aufschnappt, dieses Klacken war dann die ganze Arbeit wert.

Was ihr braucht

Am besten besorgt ihr euch ein günstiges Dietrichset* mit einem Schloss*. Dieses muss nicht durchsichtig sein, doch wenn es in einem Set enthalten ist, umso besser. Mit diesen kann vor allem die Funktion gut erkannt werden. Zum Üben ist ein intransparentes (oder abgeklebtes) Schloss besser. Denn dann wird das Gefühl verbessert und das Verlangen zu spicken gedämpft.

Kurzanleitung

Zunächst wird der Spanner in das Schloss geklemmt und mit einem Finger leicht in Öffnungsrichtung vorgespannt. Anschliessend kann ein Pin nach dem anderen mit dem Pick erfühlt und dann angehoben werden, bis er mit einem leisen Klick einrastet. Die Reihenfolge muss dabei nicht von vorne nach hinten sein. Wenn alle Pins eingerastet sind öffnet sich das Schloss.

Das diese Methode nur bei leichten Schlössern funktioniert und auch dort einiges an Übung erfordert, ist klar und deswegen heisst es üben, üben, üben.

Viel Spaß dabei!

Mehr Plan haben und seine Zukunft gestalten

Gerade zu Beginn des Jahres bietet es sich an einen Blick zurück, aber auch voraus zu wagen. Dabei hat der Blick in seine Zukunft nichts mit einer Kristallkugel und Wahrsagen zu tun. In diesem Beitrag geht es um ein Tool, welches dir helfen kann deine Zukunft zu planen und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob das, was momentan in deinem Leben passiert dich dorthin bringen wird. Ich habe dieses Konzept nicht erfunden, doch diese Methode hat mir persönlich geholfen und deswegen will ich sie mit euch teilen.

Die 8 Lebensbereiche

Um diesen Plan erstellen zu können werden acht Lebensbereiche definiert. Diese sind:

  1. Körper und Gesundheit
  2. Partnerschaft und Familie
  3. Beruf
  4. Finanzen und Materielles
  5. Freunde und Emotionen
  6. Persönlichkeit und Lernen
  7. Welt und Beitrag
  8. Freunde und Netzwerk

Das klingt nun sehr formell und eventuell ist die eine Kategorie eher weniger ausgeprägt als eine andere. Doch gehen wir zunächst einen Schritt weiter.

Mindmap des Lebens

Das Wissen, was eine Mindmap ist, setze ich voraus. Am besten nehmt ihr hierzu eine DIN-A3 Seite zur Hand oder als Alternative zwei DIN-A4 Blätter* zusammengeklebt. In diese wird nun mittig ein Kreis/Octagon/Amorphes Gebilde gezeichnet. Welches in die oben genannten Bereiche gesplittet wird. Das sollte dann folgendermaßen aussehen.

Abbildung1: Die 8 Lebensbereiche

Mit Leben füllen

Jetzt kommt der interessante, aber ebenso anstrengende Teil. Von jedem Lebensbereich geht ein Ast ab. An diese Äste werden nun insgesamt 100 Ziele geschrieben. Hierbei ist die Anzahl pro Ast irrelevant, somit kann ein Lebensbereich mehr gefüllt werden als ein anderer.

Zum Beispiel könnte bei Persönlichkeit und Lernen ein Ast abgehen, an dem steht „Mehr Bücher lesen“. Falls das der Fall ist, könnte dir meine Sammlung an Büchern die ich mag helfen: Hier geht es zum Beitrag

Wenn du gleich loslegen willst findest du weiter unten die Vorlage zum Herunterladen. Viel Spaß und Erfolg dabei!

Vorlage:

Meine Readlist:

Bücher, welche ich in Zukunft gerne lesen möchte, werden hier in dem Beitrag gesammelt und nach dem Lesen in einem anderen Beitrag bewertet.

Meine Top 10 Bücher findet ihr hier: Link zum Beitrag

Meine Top 10+1 Bücher:

Hier findet ihr Bücher, welche mich bisher am meisten gepackt und nachhaltig inspiriert haben. Die Bandbreite geht dabei von Sachbuch, bis Roman.

  1. Das Leonardo Prinzip*
  2. The big five for live*
  3. Limitless: Upgrade Your Brain, Learn Anything Faster, and Unlock Your Exceptional Life*
  4. Eine kurze Geschichte von fast allem*
  5. Die 4-Stunden-Woche*
  6. Die Intelligenz der Bienen*
  7. Imaginativ Realism*
  8. Das Leben und das Schreiben*
  9. How to read a book*
  10. Die Physik des Unmöglichen*
  11. Erfolgreich Kombinieren*

Schreiben … sag mehr als tausend Worte

Die Anfänge

Besonders beim Schreiben und dem Wunsch ein Buch zu veröffentlichen stellte ich ein wiederkehrendes Muster in meinem Leben fest. Der Wunsch manifestierte sich früh in meinem Leben. Das erste Mal, als ich beschloss ein Buch zu schreiben war in der Grundschule, zusammen mit einer Klassenkameradin. Nach einem Tag war das Manifest fertiggestellt und stolz steckte ich die 2 DOPPELSEITIG handgeschriebenen A4 Blätter in einen braunen verstärkten Umschlag. Irgendwie verlief sich die Zusammenarbeit und ich versuchte mein Glück Jahre später auf eigene Faust. Diesmal schon professioneller, mit einer elektronischen Schreibmaschine bewaffnet und immerhin fast 10 Jahren. Doch ich vertippte mich zu oft und das mit der Schreibmaschine war dann wohl nicht die beste Idee.

Die Wiederentdeckung

Die Schreibmaschine hatte inzwischen Staub angesetzt, doch ich beschloss dem Traum ein Buch zu veröffentlichen und auch der Kooperation mit einem anderen „Autor“ eine weitere Chance zu geben. Mittlerweile 12 Jahre alt und sehr traurig über den Tod von „Sirius Black“ und das J. K. Rowling keinen weiteren Teil herausbringen will, setzten wir uns zusammen und erstellten immerhin einen groben Plot für den Nachfolgeroman von „Harry Potter und der Orden des Phoenix*“. Mehr als das und eine Skizze für das Buchcover von „Harry Potter und der magische Kristall“ kamen nicht dabei heraus. Diesen Rückschlag musste ich lange verdauen. Bis ich mich für meine Bachelorarbeit erneut mit dem Schreiben beschäftigen musste. Das war über ein Jahrzehnt später…

Der Neubeginn

Diesmal würde ich es schaffen, mit einem professionellen Schreibprogramm (Scrivener*) und einer genialen (so dachte ich zumindest) Buchidee bewaffnet schrieb ich los. Das war der große Fehler. Denn kurz vor den ersten 100 Seiten, setzte die Schreibblockade ein, die Figuren schienen mir zu flach und die Selbstzweifel fraßen die Motivation. „Schattenwolf“ kam nie auf den Markt und liegt in einem Ordner auf meiner Festplatte. Wenigstens meine Bachelorarbeit fand Leser, ob sie diese mit Begeisterung gelesen haben kann ich nicht beurteilen.

Der Neu-Neubeginn

Alle guten Dinge sind bekanntlich fünf, denn dieses Jahr fiel mir ein Buch in die Hände, bei dem Besuch eines offenen Bücherregals hier in der Stadt. Der Titel ist „Cronos-Cube*“. Dieses Buch brachte mich auf eine Idee, wie ich die Lücken und das Problem mit der Magie bei „Schattenwolf“ schließen könnte und endlich mein Buch zu Papier oder auf den Bildschirm bringen könnte. Geboren war die Handlung und der Plot für „Wxxxx ox Txxxx“. Doch Halt-Stop! Hier waren wir schon! Nicht gleich wieder an den PC!

Diesmal richtig

Meine erste Anlaufstelle, wenn ich etwas neues Lernen will ist google, youtube oder Bücher. Meistens auch in dieser Reihenfolge. Nachdem ich einen Podcast zu „Schreiben und Leben“ auf mehreren Fahrten zu einem Kunden gehört hatte wusste ich, es wird verdammt hart werden drann zu bleiben. Doch Andreas Schuster ist sehr motivierend und besonders seine Gespräche mit anderen Autoren und Tipps für Bücher fand ich hilfreich. Unter anderem folgende Buchtipps nahm ich mit:

Buchtipps:

Weitere Buchtipps findet ihr hier: Meine Top 10 Bücher

Auch Udemy kann ich empfehlen, hier fand ich einen Kurs, welcher mir mit meinem Plot half und über welchen ich Vorlagen erstellen konnte für z. B Charaktere oder Orte in Scrivener. Doch das wichtigste Hilfsmittel ist meiner Meinung nach ein Plot, welcher sich in bis zu hundert Kapitel unterteilen kann, welche wiederum aus Szenen bestehen. Dann geht es los. Morgends aufstehen und erstmal einen Tee kochen, sich an den PC setzten und den Zeichenzähler auf den Zielwert einstellen.

Ist das alles?

Ich würde sagen, ja, denn neulich begann ich Stephen King „Der Dunkle Turm- Schwarz*“ zu lesen. In seinem Vorwort zu der neuen Auflage schöpft jeder junge Autor Mut, denn selbst erfahrenen Autoren und das ist Herr King mit Sicherheit, kämpfen mit den gleichen oder noch größeren Problemen wie junge Autoren. Es gilt wie bei vielem im Leben, dranbleiben und stetig kleine Schritte machen. Denn die erste Fassung ist bei jedem Autor nicht die, welche auf den Markt kommt. Denn von einem ersten Plot, über die Rohfassung bis zu dem Buch ist es ein stetiger Wechsel zwischen Korrekturphasen und Schreibphasen.

Hier meine Erfahrungen und Tipps in Kürze:

  1. Falls du ein Buch schreiben willst, aber keine Idee hast probiere die „Was wäre wenn Methode. Mache einen Satz der damit beginnt und füge einen weiteren Teil hinzu. Spinne daraus dann eine Geschichte. „Was wäre wenn, der Bildschirm nun flackern würde und dann die Worte „Wake up, Neo …“ in Grün auf Schwarz stehen würden?“
  2. Hast du nun eine Idee entwickle einen Plot daraus, das Stichwort hier ist „Konflikt“. Jede gute Geschichte hat einen.
  3. Charakterentwicklung. Deine Charaktere brauchen „Tiefe“, wie im echten Leben kann der Superheld nicht nur gut und der Schurke alleinig böse sein. Glaubhafte Bösewichte z. B. haben einen Grund Böses zu tun und ein Fünkchen Gutes in sich. Wenn es auch nur die Liebe zu seiner Oma ist.
  4. Lese in deinem Genre, und kopiere Konzepte die dir gefallen, schreibe aber nicht ab! Es gibt unzählige Detektivserien, welche alle nach dem gleichen Muster funktionieren.
  5. Entwickle eine Schreibroutine. Ich stehe Morgens auf, mache mir einen Tee und trinke diesen, bis ich etwa 7500 Zeichen geschrieben habe. Mal mehr, mal weniger, denn es läuft mal besser und schlechter und ich habe noch einen Broterwerb. 😉
  6. Dieser Punkt is vermutlich der wichtigste. Schreibe auch wenn du denkst es läuft heute nicht. Meine Erfahrung hat gezeigt, das es immer läuft, wenn man einen Plot hat und die Charaktere machen lässt worauf sie Lust haben. Sollte das dir später nicht gefallen kannst du es immer noch ändern. Denn es ist dein Buch!
  7. Suche dir einen Lektor, der dein Buch Korrektur liest, wenn du die erste überarbeitete Fassung vorliegen hast. Bis dahin frage deine Freunde/Bekannte ob sie ein Buch von einem deiner Freunde (in Wirklichkeit dein Buch) lesen will. Denn dann bekommst du eher ehrliches Feedback.
  8. Achte während des schreibens nicht auf Grammatik und Rechtschreibung.
  9. Nutze die Testversion von Scrivener um zu testen, ob es etwas für dich ist.
  10. Bleibe dran! Es wird hart werden.