Keine kalte Füße bekommen, Teil 1

Dieses Jahr gab es endlich mal wieder weiße Weihnachten. Mit dem Schnee kamen auch sehr kalte Tage. An einem Wochenende gab es -14 °C und ich hätte beinahe meine Zehen verloren.

Damit das beim nächsten Mal nicht passiert habe ich mir eine DIY-Lösung dafür überlegt. Klar gibt es auch fertige Produkte, wie diese beheizbare Heizsohle*. Super fancy, mit allem in der Einlegesohle integriert. Im ersten Schritt will ich einen Funktionsdemonstrator bauen, welcher zeigt, dass es grundlegend mit einfachen Mitteln geht, die jeder technisch Interessierte Zuhause hat.

Ziel: Funktionsdemonstrator

Mobile Schuheinlegesohle, welche die Füße für mindestens 2 h wärmt mit einfachen Komponenten.

Material:

Umsetzung

Zunächst bleiben wir theoretisch, keine Sorge mehr als U=R*I und P=U*I brauchen wir nicht.

Annahme: 5 m Kupferlackdraht. Dieser hat etwa 1.2 Ohm Widerstand. Schnelle Berechnung ohne Formel suchen geht hier.

Daraus ergibt sich, wenn wir etwa 5 V Spannung haben wollen mit 4 Akkuzellen. P=U²/R=25V/1.2 Ohm = 20 W Leistung bei 4 A Stromfluss. Die Akkus haben eine Kapazität von etwa 2000 mAh, was zu einer Betriebsdauer von 0,5 h bei einer Zelle und 2 h bei 4 Zellen führt. Somit wären wir auf einem guten Weg.

Kurz den Draht um eine Einlegesohle gewickelt und einen Akkuhalter ausgedruckt:

Abbildung 1: Funktionsdemonstrator

Der Draht wird schön warm, aber nicht zu heiß.

In der Praxis gemessene Werte:

R_Heizdraht: 1.7 Ohm

U_Akkus: 4.2 V

–> I_Akkus: 2,5 A

–> P_Heizdraht: 10 W

–> Heizdauer: ca. 3 h

Somit ist die Funktion gezeigt und im nächsten Schritt wird alles schön verpackt und mit einem Schalter versehen.

Das war dir bis hier schon zu praktisch? Dann schaue mal diesen Beitrag an: Schreiben … sag mehr als tausend Worte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.